Der Storchenturm


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Der Storchenturm bestimmt das Gesicht des alten Gutshofs von Ringenwalde.

Storchenturm-altEr gehört zu der Brennerei, die um 1870 herum erbaut wurde. Ursprünglich war der Turm höher als heute. Bis 1945 wurde hier Schnaps aus Kartoffeln produziert. Solange die Brennerei aktiv war, nisteten die Störche von Ringenwalde auf unserer Scheune.

Als der Schornstein am Ende des Zweiten Weltkriegs still gelegt wurde, bauten Weißstörche darauf ihr Nest. Da der Turm in den folgenden Jahrzehnten baufällig wurde, mussten im Jahr 2005 einige Meter abgetragen werden. Die Störche ließen sich dadurch nicht beirren: Jedes Jahr nistet dort ein Paar zwischen Anfang April und Ende August.

Mehr über die Weißstörche kann man im Storchenmuseum in Rathsdorf erfahren, etwa 20 km von uns entfernt im Oderbruch gelegen. Dort nisten die Störche auf einem alten märkischen Ziegelbrennofen. Im Inneren des Turms hat der Nabu eine Ausstellung eingerichtet.